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Landwirt auf Zeit

Der Himmel ist blau. Keine einzige Wolke am Himmel. Das Gras, in dem ich mit den Gummistiefeln stehe, noch nass vom Morgentau. Die Nase läuft, die Wangen sind von der Kälte rot gefärbt. Aus den Fingern ist jedes Blut gewichen. Mit dem Quad bin ich raus nach Gozers gefahren. Hier auf den ungefähr 400 ha Land hat jede Weide einen Namen. Farmland, nur ein Teil der 400 ha Eigentlich stehe ich auf Top Hay . Nur ein Zaun trennt mich von Gozer, auf dem runde 40 Rinder stehen. Durch den Weidedraht schießen 7,2 kV, vor denen nicht nur die Rinder Respekt haben. Um überhaupt etwas mit den Fingern unternehmen zu können, blase ich in die geschlossenen Hände und versuche, sie mit meinem Atem wenigstens etwas aufzutauen. Mit einem Handgerät, das ich an den Draht halte, kann ich die Spannung abschalten. Ich lasse die Schnur, die übrigens ebenfalls unter Spannung steht, fallen, um den Weg für die Tiere auf den nächsten Weideabschnitt freizugeben. Doch sie trauen mir nicht und bleiben einfach stehen. ...

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