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Stuttgart und der Synthetismus

Eugène Henri Paul Gauguin , geboren am 7. Juni 1848 in Paris, gestorben am 8. Mai 1903 in Atuona, auf Hiva Oa, den Marquesas-Inseln . Er war ein französischer Maler, Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller – einer der wichtigsten Vertreter des Postimpressionismus und Wegbereiter des Symbolismus und der modernen Malerei. Wir standen vor drei Jahren an seinem Grab in Atuona. Heute treffen wir wieder auf seine Werke in der Staatsgalerie in Stuttgart . Seine Mutter stammte aus Peru, wo er bis zum 7. Lebensjahr lebte – diese prägten ihn die Liebe zur exotischen, nicht-europäischen Welt. Mit 17 Jahren trat er zur Handelsmarine und später zur Marine ein; er segelte um die Welt, lernte verschiedene Kulturen kennen und sammelte Eindrücke, die später seine Kunst bestimmten. Nach dem Tod seiner Mutter und dem Ende des Deutsch-Französischen Kriegs kehrte er 1871 nach Paris zurück. Er wurde Börsenmakler, verdiente gut, heiratete 1873 die Dänin Mette Sophie Gad, bekam fünf Kinder – er führte ein bü...

Januar in Rom

Die erste Woche auf der Katinka im Jahr 2020 endete unspektakulär. Nachdem wir uns wieder eingerichtet hatten, haben wir unsere geplanten und ungeplanten Bootsprojekte wieder aufgenommen. Als wir die Fahrräder wieder aus dem hinteren Stauraum herausholten war der auf backbord mit Wasser vollgelaufen.


In den Tagen vor unserer Ankunft hatte es mit mehr als 70 Knoten gestürmt und die Blätter von den Bäumen geweht. Ein paar haben den Wasserablauf der Backskisten verstopft, sodass das Wasser über den Rand in den Stauraum hinein lief. Und das war nicht wenig. Zu allem Überfluss hat die Bilgenpumpe auch nicht funktioniert und so sammelte sich das Wasser auf über 50 Liter an. Das musste natürlich raus und so pumpten wir mit der Handpumpe das Wasser aus der Bilge. Ein paar Lackierarbeiten waren noch durchzuführen und dann war noch der Besuch von Walle, Gaby‘s Bruder, vorzubereiten. All dies bei lausigen 14°C, für unsere Verhältnisse ganz schön kühl, obwohl man sagen muss, dass die Sonne, wenn sie dann scheint, einem jetzt schon ganz schön auf den Pelz brennen kann.



Unsere Mittagspausen verbringen wir nach wie vor in unserer kleinen Marina Kantine auf einem kleinen Motorboot. Aus Platzgründen sitzen wir meistens draußen und in der Sonne ist dies auch richtig angenehm. Ist die Sonne aber weg, werden aus den gefühlten 20°C schnell wieder 14°C und dies ist entschieden zu kalt. Wir machen im Moment das Beste draus, wenn es uns zu kalt wird verkrümmeln wir uns in den Salon und schmeißen die Dieselheizung an. Dann wird es mollig warm und wir verschieben die Arbeit auf morgen. Unseren ersten Spaziergang durch Fiumicino haben wir auch schon hinter uns. Wie erwartet hat sich nicht viel geändert. In unserem Lieblingscafe Le Moko, direkt am Kanal gelegen, freute man sich uns wiederzusehen.


Da wir jetzt alle Arbeiten am Unterwasserschiff abgeschlossen haben, steht dem Termin, die Katinka wieder ins Wasser zu lassen, nichts mehr im Weg. Ich sprach mit Valerio über einen möglichen Krantermin und wir einigten uns auf den 31. Januar. Das gibt mir die Möglichkeit den Rumpf noch anzuschleifen und den Besuch von Walle ordentlich abzuwickeln. Außerdem sind bis dahin hoffentlich die Arbeiten an den sanitären Einrichtungen abgeschlossen. Die Marina hatte nach Weihnachten nämlich kurzerhand, die sanitären Einrichtungen abgerissen und ist schon seit längerem dran diese durch neue zu ersetzten. Am ersten Tag standen wir Nachts vor der Tür auf der uns erklärt wurde, dass die Arbeiten bis zum 15. Januar abgeschlossen wären, also gestern. Nach dem Lichtschalter tastend griff ich in die noch nicht getrocknete Farbe und stellte fest, dass es wohl noch ein paar Tage dauern wird bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Solang war dann eben keine Dusche vorhanden. Eine Ersatztoilette befand sich im Nachbargebäude. In der Zwischenzeit muffeln wir so vor uns hin, haben aber die feste Zusage, dass der Sanitärbereich diese Woche fertiggestellt ist. Sollte das nicht klappen, müsste ich des öfteren bei Valerio im Büro vorbeischauen, wenn er es dann nicht mehr aushält kommt vielleicht Leben in den Prozess.

              

Am Donnerstag kommt dann Walle, dem wir Rom zeigen wollen. Was wir mit Ihm so alles erlebt haben erzählen wir euch das nächste mal. Insofern wünschen wir euch eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und haltet die Ohren steif.

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