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Rundreise Neuseeland Teil 3

Wellington , ganz im Süden der Nordinsel, liegt an der Cookstraße , die die Nordinsel Neuseelands von der Südinsel trennt. Von hier gehen die Fähren nach Picton auf der anderen Seite der Cookstraße, die an der engsten Stelle 22 Kilometer breit ist. Die Entfernung, die die Fähre von Wellington nach Picton zurücklegt, ist ungefähr 90 Kilometer. Diese Strecke schaffen die Fähren in unter vier Stunden. Sie zählt zu den stürmischsten Meeresstraßen der Welt.  Fähre von Wellington nach Picton Und wie das nun mal so ist, haben wir Glück. Bei unserer Überfahrt macht diese Meerenge ihren Namen alle Ehre. Mit bis zu 53 Knoten Wind kommt selbst eine Fähre mit 26904 Bruttoregistertonnen leicht ins Schwanken. Im neuseeländischen Sommer sind die Fähren, obwohl sie 200 Autos fassen, über Wochen ausgebucht. Man muss also entweder flexibel sein oder die Fähre weit im Voraus buchen. Wir bekommen eine Fähre, die in Wellington um zwei Uhr morgens ablegt und um kurz vor sechs Uhr in Picton ankommt. Da...

Cruising-Yacht

In den letzten Wochen war eine Menge zu tun und die "To do-Liste" ist noch lange nicht abgearbeitet, aber wir entwickeln uns langsam zur Cruising-Yacht. Nachdem man uns geraten hat, zu unserer Solaranlage noch einen Windgenerator zu installieren, kam zunächst die Frage auf wohin mit dem Ding. Da Katinka eine Backstag hat kommt sich der Windgenerator auf beiden Rümpfen mit diesen ins Gehege. Bleibt also nur weiter in die Mitte und somit auf einen Geräteträger montieren. Leider gibt es so einen Geräteträger für unser Boot nicht standardmässig zu kaufen. Also hiess es mal wieder selbst basteln.


Eine Woche, Rohre auf länge schneiden, bohren, Gewinde schneiden und schliesslich zusammenbauen, kostete die ganze Aktion. Doch es hat sich gelohnt, mit dem neue Geräteträger wurde die vorhandene Davit integriert und somit versteift. Somit haben wir für unser Dinghi, das mittlerweile auch eingetroffen ist, einen sicheren Aufbewahrungsplatz.


Als nächstes steht nun die Montage des Windgenerators und die gesamte Verkabelung an. Ausserdem wird eine WIFI Antenne auf dem Geräteträger montiert. Inzwischen sind die Rettungsinsel und das EPIRB eingetroffen und warten ebenfalls darauf am Boot einen festen Platz zu erhalten. Irgendwie hab ich das Gefühl die Arbeit wird nicht weniger und mir wird so langsam klar was es bedeutet, Privatier zu sein, nämlich viel Arbeit, aber kein Geld dafür zubekommen. Zumindest ist das so in meinem Fall. Jetzt aber bloss nicht jammern sondern schauen, dass es weiter voran geht. In diesem Sinne "see you"

 

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