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Video Specials

Die Zeit rinnt dir durch die Finger

So allmählich macht sich der Herbst in Neuseeland auch mit niedrigen Temperaturen bemerkbar. Der erste Morgen mit einem einstelligen Temperaturwert. 9°C sind ganz schön frisch. Wenigstens scheint nach Tagen der Trübnis endlich mal wieder die Sonne. Die Strahlen brennen mir auf den Buckel, während ich in der Cockle Bay sitze und meinen Cappuccino schlürfe. Aus einem kleinen Wagen werden Kaffee und Eis verkauft.  Cafe Cockle Bay, Neuseeland Cockle Bay, Neuseeland Seit fünf Monaten sind wir jetzt in Neuseeland. Der letzte Monat läuft an, bevor unser Visum abläuft. Ich blicke hinaus aufs Meer und denke an das Googol-Getriebe . Die Maschine besteht aus 100 Zahnrädern, wobei jedes Zahnradpaar ein 1:10-Verhältnis hat. Damit das letzte Zahnrad eine Umdrehung vollzieht, muss sich das erste Zahnrad 10 100  Mal gedreht haben. Selbst wenn sich die Zahnräder mit Lichtgeschwindigkeit bewegen würden, würde das letzte Zahnrad für diese eine Umdrehung länger brauchen, als unser Weltraum...

Cruising-Yacht

In den letzten Wochen war eine Menge zu tun und die "To do-Liste" ist noch lange nicht abgearbeitet, aber wir entwickeln uns langsam zur Cruising-Yacht. Nachdem man uns geraten hat, zu unserer Solaranlage noch einen Windgenerator zu installieren, kam zunächst die Frage auf wohin mit dem Ding. Da Katinka eine Backstag hat kommt sich der Windgenerator auf beiden Rümpfen mit diesen ins Gehege. Bleibt also nur weiter in die Mitte und somit auf einen Geräteträger montieren. Leider gibt es so einen Geräteträger für unser Boot nicht standardmässig zu kaufen. Also hiess es mal wieder selbst basteln.


Eine Woche, Rohre auf länge schneiden, bohren, Gewinde schneiden und schliesslich zusammenbauen, kostete die ganze Aktion. Doch es hat sich gelohnt, mit dem neue Geräteträger wurde die vorhandene Davit integriert und somit versteift. Somit haben wir für unser Dinghi, das mittlerweile auch eingetroffen ist, einen sicheren Aufbewahrungsplatz.


Als nächstes steht nun die Montage des Windgenerators und die gesamte Verkabelung an. Ausserdem wird eine WIFI Antenne auf dem Geräteträger montiert. Inzwischen sind die Rettungsinsel und das EPIRB eingetroffen und warten ebenfalls darauf am Boot einen festen Platz zu erhalten. Irgendwie hab ich das Gefühl die Arbeit wird nicht weniger und mir wird so langsam klar was es bedeutet, Privatier zu sein, nämlich viel Arbeit, aber kein Geld dafür zubekommen. Zumindest ist das so in meinem Fall. Jetzt aber bloss nicht jammern sondern schauen, dass es weiter voran geht. In diesem Sinne "see you"

 

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