Direkt zum Hauptbereich

Video Specials

Segler auf dem Trockenen

Schloss Kapfenstein und die Riegesburg wurden jeweils auf einem Vulkanfelsen erbaut. Sie dienten als Grenz- und Landesfestungen und sicherten die Oststeiermark während der Türkenkriege . Außerdem wehrten sie zahlreiche Angriffe der Ungarn und Kuruzen ab. Durch ihre exponierte Lage sind das Schloss bzw. die Burg weit im Land sichtbar. Beide wurden nie eingenommen und sind gut erhalten. Das Schloss Kapfenstein dient heute als Hotel und Weingut, während die Riegesburg touristisch genutzt wird. Wenn man in der Region ist, sind sie auf jeden Fall einen Besuch wert. Riegesburg, Südoststeiermark, Österreich Am Besuch von Graz , der Landeshauptstadt, kommt man nicht vorbei. Die Stadt hat einen eigenen Flair und den Spagat zwischen Altertum und Moderne hervorragend gemeistert. Alte Bausubstanz ist sehr gut erhalten, neue in das Stadtbild integriert. Als Beispiel seien das Zeughaus im Stadtkern und die Murinsel erwähnt. Auf unserem Rückweg in die Obersteiermark statten wir der Stadt einen B...

boot 19

 
XL
 
Die 50. boot ist nun auch wieder vorbei. Diese Jahr haben wir das erste Wochenende gewählt. Da unser Abreisetermin immer näher rückt, war jetzt noch fehlendes Equipment zu beschaffen. Die Liste war endlos lang und ehrlich gesagt hatte ich, nach der Messe das Gefühl, dass sie nicht unbedingt kürzer geworden war. 
Wie letztes Jahr waren wir wieder zwei Tage dort. Diesmal reisten wir mit dem Flugzeug an, was uns vor allem nach der Messe eine entspanntere Heimreise als im letzte Jahr bescherte. Neben Wassermacher, Windgenerator und Rettungsinsel, um nur das Wichtigste zu nennen, entschieden wir uns als Antifouling Coppercoat aufzubringen. Ja ich weiss, das Antifouling eines Schiffes wird in den meisten Foren sehr kontrovers diskutiert. Jeder hat da so seine eigene Philosophie. Ich zumindest bin ein sehr fauler Mensch, zumindest was das Streichen betrifft und erhoffe mir natürlich, dass das Zeugs hält was es verspricht. Aber so vergingen die zwei Tage mit abklären, bestellen, noch mal eine Nacht drüber schlafen, wieder bestellen usw., wie im Flug.
Aber die boot ist nicht nur eine Verkaufsmesse für uns, man kann hier auch sehr gut sein Netzwerk pflegen. Nicht dass unseres gerade riesig wäre, wir stehen ja erst am Anfang unseres Projekts, trotzdem oder gerade deshalb ist es für uns wichtig von den "alten Hasen" zu lernen. Entschuldigt den "alten Hasen", in der Seemannssprache heisst das glaube ich Salzbuckel, wie auch immer, die Gespräche waren wieder super toll. Klar war der Besuch des Stands unseres Vereins der interessanteste. Beim Trans Ocean wird man immer herzlichst empfangen und man nimmt sich Zeit für seine Mitglieder. Bert Frisch von der HEIMKEHR fragte auch sogleich woher und wohin und so kommt man immer gleich ins Gespräch. Zu unserer kleinen Kaffeerunde der uns von Rita Eichardt offeriert wurde gesellten sich dann auch noch Katie und Johannes Erdmann von der MAVERICK, von denen ich schon soviel aus ihrem Youtube-Kanal gesehen habe. Schön sie mal Live erlebt zu haben. Ganz besonders haben wir uns aber über das Kennenlernen von Anne und Peter von der CAT TIKI gefreut. Die ersten Kontakte hatten wir über Facebook und wir verabredeten uns am Anreisetag spontan, nachdem wir festgestellt hatten, dass wir am gleichen Wochenende auf der boot waren. Es wurde ein wunderschöner Abend und auch hier hat man natürlich immer das interessante Thema Langfahrt, das wenig bis gar keine Anlaufzeit braucht und sehr gefährlich ist, lässt es einen doch rasch die Zeit vergessen. Uns zumindest haben diese Treffen gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, das unsere Entscheidung die richtige war unser Leben gegen das was vor uns liegt einzutauschen. Dabei sind wir uns durchaus bewusst, dass nicht alles glatt gehen wird, dass mächtige Herausforderungen vor uns stehen und dass die ein oder andere Träne fliessen wird. Mit Sicherheit werden das nicht nur Freudentränen sein. Sieht man jedoch, und jetzt bin ich wieder bei den "Salzbuckeln", die Leute an und fühlt ihre Gelassenheit, dann denke ich, das ist es alle mal wert. In diesem Sinne immer eine Handbreit.   

Kommentare