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Video Specials

Rundreise Neuseeland Teil 2

Mit der Eisenbahnfahrt von Glenbrook nach Waiuku schließen wir unseren Aufenthalt in diesem Teil von Neuseeland ab. Die Strecke von Paerata nach Waiuku wurde 1922 das erste Mal eröffnet. 45 Jahre wurde diese Strecke mit einer Dampflokomotive betrieben, ehe sie im Jahre 1967 eingestellt wurde. Bereits drei Jahre später gründete sich das Glenbrook Vintage Railway Charitable Trust Board und ließ 1977 einen 4,5 Kilometer langen Abschnitt wieder aufleben. Diese Strecke wird bis heute mit einer im Jahr 2018 renovierten Dampflok Ww480 betrieben. In die Zeit zurückversetzt kommt ein Hauch Nostalgie auf, wenn man den alten Waggon mit seinen roten Ledersitzen betritt. Das Dampfross schnaubt, unruhig wartend, bis alle Gäste eingestiegen sind. 27 NZ$ kostet so eine Fahrt. Langsam setzt sich der Zug in Bewegung und man hat genügend Zeit, die Landschaft um Waiuku zu bewundern. Auf der Rückfahrt wird an einer Außenstation Halt gemacht. Hier kann man aussteigen. Der Zug setzt zurück, um dann, mit...

Frühjahrsputz

Seppltag nennt man den Feiertag hier, den es höchstens in streng katholischen Gemeinden noch gibt. Mir konnte es recht sein, verschaffte er mir doch ein verlängertes Wochenende, welches ich nutzte um am Boot die unumgänglichen Frühjahrs-Arbeiten durchzuführen. So zumindest der Plan. Leider spielte das Wetter nicht mit, so dass nur ein Teil der geplanten Arbeiten erledigt werden konnte. Ein Highlight konnte ich trotzdem verbuchen, schaffte ich es doch unsere Dieselheizung, eine Ebersbächer A4, in Gang zu bringen. Das war auch dringend notwendig, sanken doch die Temperaturen in der Nacht auf 6°C, was ausserhalb des Schlafsacks doch ziemlich ungemütlich war. Nach gutem Zureden besann sie sich und heizte das Deckshaus und die beiden Kojen, so dass es mollig warm wurde. Innen wurde es sehr gemütlich, zumal ein hartnäckiger Regen einsetzte, der den ganzen Tag andauerte. Nicht dass ich im Boot nicht genug zu tun hätte, wollte ich doch das Rohgestänge für unsere neue Persenning montieren, was bei diesem Wetter jedoch nicht möglich war.  
Also beschäftigte ich mich mit Aufräumen und Saubermachen im Schiff. Da ich in solchen Dingen nicht sehr ausdauernd bin, widmete ich mich dem KW-Gerät, welchem ich auch noch keinen verständlichen Ton, ausser Rauschen in allen Varianten, entlocken konnte. Tatsächlich mit etwas Geduld empfing ich, in einer mir unbekannten Sprache eine Stimme. Koreanisch? Chinesisch? Who knows? Aber ich war erst einmal glücklich überhaupt etwas aus dem Kasten zuhören ausser Rauschen. Da kann man drauf aufbauen, was ich mir dann auch fest vorgenommen habe, aber zunächst stehen wichtigere Dinge an. Doch auch die Dinge müssen warten, kann ich doch das Essen im La Plancha nicht ausfallen lassen. Hier gibt es köstliche Meeresfrüchte mit einem wunderschönen Blick auf die Marina. Neben dem La Plancha gibt es noch das Restaurant All'acquapazza hier in der Marina, wo man hervorragend Pizza essen kann.
Alles in allem gingen die Tage wieder viel zu schnell zu ende, doch Ostern naht und da wird hoffentlich auch das Wetter wieder besser sein.  

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