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Rundreise Neuseeland Teil 6

Die Sonne steht schon tief im Westen, als wir von Loburn aufbrechen und weiter Richtung Süden fahren. Doch im südlichen Sommer auf Neuseeland wird es erst spät am Abend dunkel. Wir haben also genügend Zeit, die Landschaft zu genießen. Um den Feierabendverkehr rund um Christchurch zu vermeiden, entschließen wir uns, eine westliche Route zu nehmen und nicht den Highway 1, der unmittelbar an Christchurch vorbeiführt.  Wenn die Sonne im Otago District versinkt, Neuseeland Wir fahren in der Ebene der Canterbury Plains Richtung Westen nach Glentui, das am östlichen Rand der Gebirgskette der Südinsel Neuseelands liegt. Der Mount Thomas mit seinen rund 1000 Höhenmetern liegt vor uns. Wir überqueren den Ashley River, der sich aus dem Gebirgsmassiv herausschlängelt, und fahren Richtung Oxford. Die Mitte des 18. Jahrhunderts gegründete Ortschaft hat heute gerade einmal 2000 Einwohner. Die meisten Menschen leben hier von der Land- und Forstwirtschaft. Südwestlich von Oxford geht es über den ...

Frühjahrsputz

Seppltag nennt man den Feiertag hier, den es höchstens in streng katholischen Gemeinden noch gibt. Mir konnte es recht sein, verschaffte er mir doch ein verlängertes Wochenende, welches ich nutzte um am Boot die unumgänglichen Frühjahrs-Arbeiten durchzuführen. So zumindest der Plan. Leider spielte das Wetter nicht mit, so dass nur ein Teil der geplanten Arbeiten erledigt werden konnte. Ein Highlight konnte ich trotzdem verbuchen, schaffte ich es doch unsere Dieselheizung, eine Ebersbächer A4, in Gang zu bringen. Das war auch dringend notwendig, sanken doch die Temperaturen in der Nacht auf 6°C, was ausserhalb des Schlafsacks doch ziemlich ungemütlich war. Nach gutem Zureden besann sie sich und heizte das Deckshaus und die beiden Kojen, so dass es mollig warm wurde. Innen wurde es sehr gemütlich, zumal ein hartnäckiger Regen einsetzte, der den ganzen Tag andauerte. Nicht dass ich im Boot nicht genug zu tun hätte, wollte ich doch das Rohgestänge für unsere neue Persenning montieren, was bei diesem Wetter jedoch nicht möglich war.  
Also beschäftigte ich mich mit Aufräumen und Saubermachen im Schiff. Da ich in solchen Dingen nicht sehr ausdauernd bin, widmete ich mich dem KW-Gerät, welchem ich auch noch keinen verständlichen Ton, ausser Rauschen in allen Varianten, entlocken konnte. Tatsächlich mit etwas Geduld empfing ich, in einer mir unbekannten Sprache eine Stimme. Koreanisch? Chinesisch? Who knows? Aber ich war erst einmal glücklich überhaupt etwas aus dem Kasten zuhören ausser Rauschen. Da kann man drauf aufbauen, was ich mir dann auch fest vorgenommen habe, aber zunächst stehen wichtigere Dinge an. Doch auch die Dinge müssen warten, kann ich doch das Essen im La Plancha nicht ausfallen lassen. Hier gibt es köstliche Meeresfrüchte mit einem wunderschönen Blick auf die Marina. Neben dem La Plancha gibt es noch das Restaurant All'acquapazza hier in der Marina, wo man hervorragend Pizza essen kann.
Alles in allem gingen die Tage wieder viel zu schnell zu ende, doch Ostern naht und da wird hoffentlich auch das Wetter wieder besser sein.  

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