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Rundreise Neuseeland Teil 4

Obwohl Christchurch die zweitgrößte Stadt in Neuseeland und die größte auf der Südinsel ist, hat sie nur knapp eine halbe Million Einwohner. Im September 2010 ereignete sich ein schweres Erdbeben mit der Stärke 7,1 auf der Richterskala , welches zahlreiche Gebäude zerstörte. Rund ein halbes Jahr später zerstörte ein erneutes Erdbeben mit der Stärke 6,3 auf der Richterskala einen erheblichen Teil des Stadtzentrums, wobei unter anderem wichtige historische Gebäude einstürzten. Bei diesem Erdbeben kamen 185 Menschen ums Leben. Im Februar 2016 kam es erneut zu einem Erdbeben mit der Stärke 5,7 auf der Richterskala, das aber nur kleinere Schäden anrichtete.  Christchurch, Neuseeland Auf Grund der zahlreich zerstörten Gebäude wurden diese durch neue ersetzt, weshalb die Stadt sehr modern wirkt. Alte historische Gebäude, die man erhalten will, werden heute noch durch Stahlträger gestützt und restauriert. Vor 1830 wurde das Gebiet ausschließlich von Māori bewohnt. Um 1830 kamen die er...

Frühjahrsputz

Seppltag nennt man den Feiertag hier, den es höchstens in streng katholischen Gemeinden noch gibt. Mir konnte es recht sein, verschaffte er mir doch ein verlängertes Wochenende, welches ich nutzte um am Boot die unumgänglichen Frühjahrs-Arbeiten durchzuführen. So zumindest der Plan. Leider spielte das Wetter nicht mit, so dass nur ein Teil der geplanten Arbeiten erledigt werden konnte. Ein Highlight konnte ich trotzdem verbuchen, schaffte ich es doch unsere Dieselheizung, eine Ebersbächer A4, in Gang zu bringen. Das war auch dringend notwendig, sanken doch die Temperaturen in der Nacht auf 6°C, was ausserhalb des Schlafsacks doch ziemlich ungemütlich war. Nach gutem Zureden besann sie sich und heizte das Deckshaus und die beiden Kojen, so dass es mollig warm wurde. Innen wurde es sehr gemütlich, zumal ein hartnäckiger Regen einsetzte, der den ganzen Tag andauerte. Nicht dass ich im Boot nicht genug zu tun hätte, wollte ich doch das Rohgestänge für unsere neue Persenning montieren, was bei diesem Wetter jedoch nicht möglich war.  
Also beschäftigte ich mich mit Aufräumen und Saubermachen im Schiff. Da ich in solchen Dingen nicht sehr ausdauernd bin, widmete ich mich dem KW-Gerät, welchem ich auch noch keinen verständlichen Ton, ausser Rauschen in allen Varianten, entlocken konnte. Tatsächlich mit etwas Geduld empfing ich, in einer mir unbekannten Sprache eine Stimme. Koreanisch? Chinesisch? Who knows? Aber ich war erst einmal glücklich überhaupt etwas aus dem Kasten zuhören ausser Rauschen. Da kann man drauf aufbauen, was ich mir dann auch fest vorgenommen habe, aber zunächst stehen wichtigere Dinge an. Doch auch die Dinge müssen warten, kann ich doch das Essen im La Plancha nicht ausfallen lassen. Hier gibt es köstliche Meeresfrüchte mit einem wunderschönen Blick auf die Marina. Neben dem La Plancha gibt es noch das Restaurant All'acquapazza hier in der Marina, wo man hervorragend Pizza essen kann.
Alles in allem gingen die Tage wieder viel zu schnell zu ende, doch Ostern naht und da wird hoffentlich auch das Wetter wieder besser sein.  

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